
Die Stadt Leipzig beabsichtigt, im Bereich des Karl-Heine-Kanals (West) neue Wegeverbindungen zur besseren Anbindung der Stadtteile Plagwitz und Grünau
zu realisieren.
Dabei gehen die städtebaulichen und verkehrsplanerischen Überlegungen sowohl in Richtung Anbindung an die ins Zentrum führenden Geh-/Radwegkorridore wie auch an den Anschluss an das im Bau befindliche Wegesystem des in Revitalisierung befindlichen Lindenauer Hafens und seinen neuen Gewässerverbindungen.
In einem ersten Schritt soll ein aufgegebenes Industriegleis zwischen Saarländer Straße und Luisenbrücke als Geh-/Radweg ausgebaut werden. Dabei bleiben die Schienen als Führung erhalten, während die Breite von 2,50 m durch eine seitliche Ergänzung der Wegeflächen erreicht werden wird.
Durch den Höhenunterschied von mehr als 3,50 m auf der Trassenlänge wird es für Fußgänger in den Böschungen Treppen als "Short-Cuts" geben. Am Nordende ermöglicht ein behindertengerechter Ausbau einen höhengleichen Anschluss an die neuen Wege und die Straße Am Kanal.
Die vorhandene Gehölzsukzession (Trockengebüsche) auf den Böschungen wird in der Planung erhalten, durch Pflegemaßnahmen und ergänzende Pflanzungen
entwickelt.
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